Neues IGEL-Angebot

Besenreiser entfernen

Liebe Patientinnen und Patienten,

ab sofort führen wir Besenreiserverödungen im Ärztekollegium durch!
Unsere Ärztin Christine Paintner bietet betroffenen Patienten diese Individuelle Gesundheitsleistung (IGEL) an und beantwortet gern Ihre Fragen.
Wichtige Informationen und FAQs lesen Sie im folgenden...
 
Was sind Besenreiser und wie entstehen sie?
Als Besenreiser bezeichnet man kleine, büschelartige, bläulich-rote Erweiterungen von Hautvenen an den Beinen. Obwohl diese „Äderchen“ keine Beschwerden verursachen, wünschen viele Frauen aus optischen Gründen eine wirksame Beseitigung. Hierfür hat sich die Sklerosierung (Verödung) als wenig schmerzhafte und nebenwirkungsarme Behandlung seit langem bewährt.

Die Veranlagung zur Ausbildung von Besenreisern ist erblich. Unter dem Einfluss von Geschlechtshormone während oder nach der Pubertät so wie durch eine Schwangerschaft können diese zusätzlich gefördert werden. Sie bilden sich bevorzugt an den Außenseiten der Oberschenkel aus, können aber auch flächenhaft am gesamten Bein auftreten.

Können Besenreiser Beschwerden verursachen?
Besenreiser stellen für die betroffenen Menschen in erster Linie eine optische Störung da. Im Gegensatz zu größeren Varizen (Krampfadern) führen sie alleine  nicht zu ernsthaften Beschwerden.
 
Wie lassen sich Besenreiser wirksam entfernen?
Die älteste und immer noch die beste Methode zur Behandlung von Besenreisern stellt die Sklerosierung, also die Verödung dar.  Das Prinzip der Verödung besteht im Einspritzen einer Flüssigkeit in die betroffene Vene. Dadurch wird eine Reizung der Venenwand verursacht, die im weiteren Verlauf zum Verschluss des Gefäßes führt. Anschließend baut der Körper diese verödeten Besenreiser ab.
Im Anschluss an die Sklerosierungsbehandlung sind Sie voll geh- und arbeitsfähig.
 
Welche Nebenwirkungen und Komplikationen können bei der Sklerosierung von Besenreiser auftreten?
Das Veröden selbst verursacht für wenige Sekunden einen leicht brennenden Schmerz. Anschließend sind wegen der entstandenen Blutgerinnsel in den Besenreiser die Beine nicht unbedingt vorteilhaft zum herzeigen, dies erklärt auch die bevorzugte Zeit der Verödung im Herbst und Winter. Eine bräunliche Verfärbung der Haut kann sich bilden, diese löst sich jedoch meistens in den kommenden Wochen bis Monaten wieder auf.

Allergische Reaktionen durch das Sklerosierungsmittel oder durch die Kompressionsstrümpfe sind sehr selten und treten dann meist in Form von Hautrötungen auf. (Eine allergische Reaktion des ganzen Körpers wird in der Literatur beschrieben und wäre dann ein Notfall.)

Bei Migräneanfälligkeit können durch das Verödungsmittel vorübergehende Kopfschmerzen ausgelöst werden.

Wie oft muss man in der Regel veröden?
Je nach Befund 2 – 3-mal, bei ausgeprägten Besenreiser mehrmals
 
Bekomme ich eine AU?
Nein. Sie sind voll arbeitsfähig und körperlich normal belastbar.
 
Falls ich keine Kompressionsstrümpfe dabei habe
Das kosmetische Endergebnis kann dadurch beeinträchtigt werden, sie sollten sie nicht vergessen.Normalerweise muss die geplante Verödung dann leider verschoben werden.
 
Werde ich betäubt?
Nein, der Eingriff ist fast schmerzfrei; es kommt lediglich  zu einem kurz andauernden brennenden Schmerz.
 
Wann sieht man das endgültige Ergebnis?
Nach ca. 4-6 Wochen, wenn sich die Verfärbung allmählich aufgelöst hat.
 
Kann ich bei Migräneanfälligkeit meine Besenreiser veröden lassen?
Ja, es kann jedoch in seltenen Fällen eine Migräneattacke durch das Sklerosierungsmittel ausgelöst werden.
 
Wie muss ich mich nach dem Eingriff verhalten?
Bei starkem Juckreiz im Bereich der Pflaster kann es sich um eine allergische Reaktion auf dieses handeln, in diesem Fall können sie die Pflaster zusammen mit dem Tupfer entfernen und die Kompressionsstrümpfe wieder anlegen.

In der Umgebung der behandelten Besenreiser kann es in seltenen, nicht vorhersehbaren Fällen zu einem sogenannten Matting kommen. Dies bedeutet, dass sich um die Einstichstelle erneut mehrere noch kleinere Blutgefäße bilden können.

Da die Sklerosierung (Verödung), wie jede andere medizinische Behandlung auch, wenn auch äußerst selten, mit der Möglichkeit unerwünschter Nebenwirkungen und Risiken verbunden ist, wird hierfür Ihr schriftliches Einverständnis gebraucht.

Vor der Behandlung:
Bitte informieren Sie uns, ob Sie Blutverdünner einnehmen!
Unter der Blutverdünnung kann es zu längeren Abheilungsprozessen kommen.
Nach der Verödung muss die entsprechende Stelle 3 Tage komprimiert werden.
Besorgen Sie sich vor der Behandlung passende Kompressionsstrümpfe und bringen Sie diese zur Behandlung mit.
 
Nach der Behandlung:
Unmittelbar nach der Behandlung sollten Sie sich für ca 15-20 Minuten bewegen.
Für 3 Tage sollte die behandelte Stelle komprimiert werden.
Duschen ist mit mäßig warmen Wasser ab dem 2. Tag möglich.
Mit Sport sollte man 4 Wochen pausieren.
Extreme Wärme wie Sauna, heiße Bäder oder Reisen in tropische Länder sollten Sie für mindestens 4 Wochen meiden.
Vergessen Sie nicht Ihre Kompressionsstrümpfe!
 
Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Dr. Paintner und unser Team des Ärztekollegium gern zur Verfügung...
 
 

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